Der Ursprung des Hornschlittens in seiner heutigen, schnittigen Form als Sportgerät liegt im "Ganzschlitten", der vereinzelt bis heute als Transportmittel zur Bringung von Heu und Reisigbündel ("Schabe") dient. Auch in einer Abwandlung als "Halbschlitten" wurde er zur Bringung von Baumstämmen ("Musln") eingesetzt.
1972 wurde in Villanders südtirolweit zum ersten Mal ein "Ganzschlittenrennen" veranstaltet, das großen Publikumszuspruch erfuhr. Seither wurden mit regelmäßigen Fälligkeiten Hornschlittenrennen mit nationaler und internationaler Beteiligung ausgerichtet.

In der Folge modifizierte und verbesserte eine Villanderer Hornschlittenbauerfamilie den rudimentären Ganzschlitten, bis daraus der heutige, schnittige Hornschlitten entstand.
Bei den Rennen gibt es zwei Klassen: die Normalklasse und die Rennklasse, wobei der Unterschied in der Besetzung (Normalschlitten 4 Mann, Rennklasse 3 Mann) und in der technischen Beschaffenheit der Schlitten (Bremshilfe beim Rennschlitten) liegt.